Terminvereinbarung

 

Mo./ Di./ Do.:  9.30-12.30 Uhr

 02774-8007400

 

 

 

 

 

 

 

Behandlungszeiten:

Mo./Di./Do.    9.00-13.30 Uhr 

   

 

 

Behandlungs- und Therapieangebote: 

Bedenken Sie bitte, dass Naturheilkunde häufig eine längere Behandlungszeit, oder Einnahme therapeutisch verordneter Naturheilkundemittel bedarf.

 

 

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlung des Menschen. Mit den Händen des Therapeuten werden Beeinträchtigungen der Beweglichkeit (Blockaden, Verklebungen) verschiedener anatomischer Strukturen aufgefunden, sanft manuell gelöst und korrigiert. Somit können sie ihre Funktion wieder aufnehmen, die Durchblutung wird verbessert, die dem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Die Osteopathie gliedert sich in drei Behandlungsbereiche, die miteinander in Verbindung stehen und sich durch ihre Funktion und Struktur gegenseitig positiv wie auch negativ beeinflussen können. Daher müssen sie als Einheit gesehen und behandelt werden.

 

  • Parietale Osteopathie: Behandlung von Muskeln, Knochen und Gelenken
  • Viscerale Osteopathie: Behandlung der inneren Organe
  • Cranio-sacrale Osteopathie: Behandlung von Schädelknochen, Kreuzbein, Hirn- und Rückenmarkshäuten

 

Mögliche Indikationen einer osteopathischen Behandlung können sein:

  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat (Schulter-Nacken-Schmerzen, Wirbelsäulenschmerzen, Gelenkschmerzen, Arthrosen etc.)
  • Beschwerden nach Unfällen, Verletzungen, Operationen am Bewegungsapparat (Brüche, Schleudertrauma etc.)
  • Haltungsschäden
  • Kopfschmerzen, Tinnitus, Kiefergelenksprobleme
  • Stress, Erschöpfungssyndrom
  • chronisch wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nachsorge nach Operationen (Behandlung von Narbengewebe)
  • Durchblutungsstörungen
  • Verdauungsstörungen

 

  

Myofascial Release umfasst Techniken zur Behandlung von Verhärtungen und Restriktionen des tiefliegenden Bindegewebes und ist eine Disziplin der Osteopathie. Durch gezielte Manipulationen und Tiefengewebe-Techniken kann diese Behandlungsform ausgleichend auf den Gesamtorganismus einwirken und zur Wiederherstellung von Balance und Vitalität beitragen.

 

Myofascial Release wird z.B. angewendet:

 

  • bei Verdickungen, Verhärtungen oder Verfestigungen (Fibrosierungen) bzw. Dehydrierung des Bindegewebes
  • bei schmerzhaften Erkrankungen wie z.B. Fibromyalgie oder dem Myofaszialen Schmerzsyndrom

 

  • Faszientherapie nach Typaldos

Typaldos entdeckte bei seinen Beobachtungen 6 verschiedene Distorsionen der Faszien. Diesen 6 Distorsionen ordnete er die entsprechende Körpersprache des Patienten zu. So wird dem Therapeuten bereits beim Sehen der Körpersprache seines Patienten klar, um welche Distorsion es sich handelt.

THERAPIE:
Nachdem die vorliegende Distorsion erkannt wurde, erfolgt die Therapie in erster Linie mittels spezifischer manueller Handgriffe. Zum Teil sind diese für den Patienten etwas unangenehm. Gelegentlich können zur Unterstützung kleinere Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

 

  • Schlüsselzonen-, Reflexzonenmassagen

Schlüsselzonen sind Bereiche des menschl. Körpers, die über Nerven(Bahnen) Verbindung zueinander haben und so kann sich bei Erkrankungen innerer Organe eine Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen in einem bestimmten Hautareal wiederspiegeln. Die Schlüsselzonenmassage wird mit chiropraktischen Maßnahmen kombiniert und angewandt bei Immobilisationen und Schmerzen, bei chronischen und akuten Gelenkserkrankungen. Sie wirkt entspannend auf Muskulatur und Bindegewebe, steigert die Durchblutung, löst Gewebeverklebungen, wirkt auf innere Organe, wirkt schmerzlindernd, verbessert den Gewebestoffwechsel. Dadurch wird eine direkte reflektorische Wirkung erreicht.

 

 

 

 Amerikanische Chiropraktik    

Im Volksmund als "Einrenken" bekannt, hat sich die Chiropraktik (mit der Hand getan)  zu einer Therapieform zur Behandlung des menschlichen Muskel-, Sehnen- und des  gesamten Bewegungsapparates, sowie der inneren Organe, die jeweils von Nerven aus einem Wirbelsäulensegment versorgt werden, entwickelt.

Spezielle Handgriffe und Techniken, die als Dreh-, Drück-oder Schiebe- und Zugbewegungen ausgeführt werden, können zur Verbesserung der Beweglichkeit, sowie zur Schmerzreduktion führen.  Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne,  Wirbelsäulenschmerzen, Hexenschuss, Lymph-stauungen, Magen-Darmstörungen und Atemwegserkrankungen können behandelt oder positiv beeinflusst werden.  In der Praxis werden vorzugsweise mobilisierende Techniken verwendet, die nicht immer zum Knacken führen.     

 

 

  • SOT - sanfte Chiropraktik

Diese sanfte sichere Therapieform arbeitet mit dem Eigengewicht und der Atmung des Patienten. Einer der Pioniere der Osteopathie und Chiropraktik (De Jarnette) hat herausgefunden, dass bei gezielter Lagerung des Beckens auf sogenannten „Blöcken“ sowohl das Becken, die Wirbelsäule und der ganze Körper mit seinen Strukturen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Durch den Beckenschiefstand entstandene Verspannungen der Muskulatur lösen sich und Bandscheiben und Nervenstrukturen werden entlastet.

 

 

 

 

 



Die Patienten werden abhängig von der Schwere der vorliegenden Beschwerden in 3 Kategorien des Beckenschiefstandes eingeteilt. Nach entsprechender Diagnostik und Zuordnung der vorhandenen Störung zu den 3 Kategorien des Beckenschiefstandes, erfolgt eine spezifische Behandlung durch Anwendung von verschiedenen Blocktechniken.

 

  •  Low Force Instrument Technik mit dem Aktivator

Über den Beinlängentest können Störungen identifiziert  und mit dem Aktivator, einem mechanischem Impulsgeber  in jeder Körperregion Korrekturen ohne "Knacken" durchgeführt  werden.  Die Impulse sind risikoarm und  können auch bei  Osteoporose, bei Kleinkindern und älteren Patienten  angewandt werden.
 

 

                                                                         

                                                                                    • Pulsierende Schröpfen

                                                                                       

                                                                                    Das Schröpfen zählt zu den ältesten Therapieverfahren und aus - und ableitenden Verfahren, deren Ziel es ist, schädliche Stoffe oder krank machende Substanzen aus dem Körper zu entfernen. Schröpfen und Schröpfmassage verbessern die lokale Durchblutung, den Lymphfluss und den Stoffwechsel im behandelten Hautareal, es lockert in der betreffenden Region Verspannungen und Verhärtungen (Gelosen) und kann Schmerzen lindern und über Reflexzonen Einfluß auf innere Organe und Organsysteme nehmen. Diese können durch das Schröpfen positiv beeinflusst werden. Außerdem wird durch das Schröpfen das Immunsystem angeregt und das Nervensystem harmonisiert (vegetative Umstimmung). Bei konstitutioneller Schwäche (Asthenie) kann das Schröpfen kräftigend und anregend wirken.
                                                                                     

                                                                                    Taping/ Tapen

                                                                                    Behandlung von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates. Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa fünf Zentimeter breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen je nach Hautbeschaffenheit.